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Henrich Dörmer

17.10.2021 18:00 Uhr

Krimilesung: Henrich Dörmer liest aus seinem neuen Kriminalroman „Fehlbrand“

Henrich Dörmer, Jahrgang 1973, ist ein waschechter Oberhesse. Er liebt und schätzt seine oberhessische Heimat über alles. So ist es nicht verwunderlich, dass seine Kriminalromane alle in dieser wunderschönen Region rund um deren kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten spielen. Bei seinen umfangreichen Recherchen – mit „Fehlbrand“ liegt inzwischen sein fünfter Kriminalroman vor – entdeckt er selbst seine Heimat, deren kulturellen Schätze und die oft überregionale Bedeutung neu.

Der Hauptschauplatz seines fünften Werks ist erstmals Gießen, und zwar das Gießen der Goldenen Zwanziger. Er lässt die Stadt dieser vergangenen Zeit wieder auferstehen. Schauplätze sind u.a. „Rappmanns Collosseum“ in der Walltorstraße, das Café „Ernst-Ludwig“ neben dem Stadttheater, das „Palast-Lichtspiel“ am Lindenplatz, das alte „Volksbad“ hinter dem Seltersweg, der „Gießener Flughafen“ und auch die Gießener Straßenbahn.

Dörmer taucht tief ein in diese schon lange vergangene Zeit. Er fertigt einen Stadtplan des Gießens der 1920-iger Jahre an, er entwirft und zeichnet das Umschlagbild und er erschafft für diesen fünften Kriminalroman neue Charaktere, die in diese Zeit passen und die in dem damals typischen Jargon sprechen.

Die drei Hauptakteure sind: Kommissar Rau, überzeugter Sozialdemokrat und Sohn eines Kriegsveterans aus Allendorf/Lumda, der Kommissar-Anwärter Jakob „Köbes“ Entenich aus Köln mit nationaler Gesinnung sowie die junge, selbstbewusste Therese Brunner, Medizinalassistentin am Pathologischen Institut – Spannungen auf verschiedenen Ebenen sind zu erwarten!

Am 27. September 1927, dem großen und gesellschaftlich bedeutenden Tag der Einweihung des Gießener Flughafens, beginnt der Kriminalfall. In den Licher Tonwerken wird eine offenbar gewaltsam zu Tode gekommene männliche Leiche gefunden. Die Kommissare Rau und Entenich werden mit der Lösung des Falls beauftragt.
Bei ihrer mühsamen Aufklärungsarbeit müssen sie sich weiteren mysteriösen Situationen und Begegnungen stellen sowie die eine oder andere kriminelle Tat verfolgen. Sie treffen auf Verflechtungen, die zurück reichen in das Jahr 1916, in die Zeit der grausamen Schlacht um Verdun zwischen deutschen und französischen Soldaten.

Bei ihrer Arbeit kristallisiert sich für die beiden Kommissare immer mehr heraus, dass die dramatischen Ereignisse um den Toten der Licher Tonwerke am Gießener Flughafen ihren Anfang genommen haben.

Kulinarisch möchte ich Sie mit einer kleinen Auswahl zeittypischer Leckerbissen auf die Ära der 1920-iger Jahre einstimmen.

Sonntag, 17. Oktober 2021
Beginn: 18.00 Uhr, Einlass: 17:00 Uhr
Eintritt: 8,00 € (ohne kulinarischem Angebot)

Kartenvorbestellung erforderlich unter 06409/6624707

Ansprechpartner
Annette Woitschitzky
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